Cranberry-Blechkuchen mit Mascarpone-Quarkcreme

oder: Winterurlaub – yay or nay?

Letzten Sonntag rief das Rezeptebuch zum gemeinsamen Kochen und Backen auf Instagram auf. Das Thema war „Hüttenzauber“. Ganz ehrlich, ich musste erstmal etwas googeln, was genau man so unter Hüttenzauber versteht. Ich muss zugeben, ich bin kein großer Freund von Winterurlaub geschweige denn Wintersport. Ich finde Skilaufen, Snowboardfahren und Co. durchaus reizvoll und bewundere auch jeden, der es kann, doch ich glaube, ich würde mich da eher wie Bridget Jones anstellen und zur allgemeinen Belustigung beitragen. Und die Klamotten erstmal: Ich würde derzeit eher wie ein Michelin-Männchen auf Skiern aussehen – na zumindest wäre ich gut gepolstert.

Winterurlaub als solches, also ohne Ski und so, finde ich schon ganz reizvoll. Ich mag Winterlandschaften unheimlich gerne. Mit den richtigen Klamotten macht das ja durchaus Spaß und habe ich auch schon hinter mir. Doch diese ständigen Temperaturunterschiede von „mir sind die Augen zugefroren“ bis „ich brauche einen extra Platz für meine Klamotten“ ist mir zu anstrengend.

Cranberry-Blechkuchen mit Wacarpone-Quarkcreme auf DynamiteCakes.de
Cranberry-Blechkuchen mit Mascarpone-Quarkcreme

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Von daher wusste ich auch nicht wirklich, was man denn so alles zu Hüttenzauber-Gerichte zählen könnte. Schnell war dann aber klar, dass es genau die Alpenküche ist, die ich sehr gern habe: deftig und hefeteiglastig. Yummie. Klar dachte ich sofort an Germknödel. Und ja, jetzt kommt wieder ein aber… aber so sehr ich Hefeteig liebe, Germknödel gehörten nie wirklich dazu. Keine Ahnung warum. Vielleicht sollte ich sie doch mal wieder probieren, denn unter #rbhuettenzauber bei Instagram sahen die Germknödel schon verdammt lecker aus. Übrigens: Am Ende vom Beitrag findest du die Teilnehmer mit den jeweiligen Links zu ihren Rezepten. Da bekommt man echt Appetit.

Ok, ich habe mich diesmal gegen Hefe entschieden und dachte mir, Blechkuchen sollte mal wieder eine kleine Renaissance erleben und da ich noch frische Cranberrys hier hatte, wurde es ein winterlicher Kuchen mit einer Schneeschicht obenauf. Für ein bisschen Aprés ski-Gefühl kam noch ein sehr guter Schluck Whisky mit rein. Ja, na klar wäre Rum passender, aber… Whisky braucht keine Argumente. Und nun los zum Rezept.

Tipp: Anstatt Cranberrys können auch Preiselbeeren genommen werden

Cranberrykuchen mit Mascarpone-Quarkcreme auf DynamiteCakes.de
Ein Blech voll mit Cranberrykuchen und Mascarpone-Quarkcreme obenauf.

Zutaten für ein Blech Cranberrykuchen

mit Backrahmen* ca. 25×35 cm

Für den Kuchen:
100 g dunkle Schokolade
150 g Butter
200 g frische Cranberrys, alternativ gefrorene

100 g Zucker
1 EL Vanillezucker
3 Eier
160 g Mehl
60 g Speisestärke
100 ml Milch
30 ml Whisky
70 g grob gehackte Walnüsse

Für die Creme:
200 g Quark
200 g Mascarpone
60 ml Ahornsirup
60 g Zucker
100 ml Schlagsahne
1 Pck Sahnesteif
1 Prise Salz
Ca. 100 g Mandelblättchen

Zubereitung

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backrahmen einfetten und auf das Backblech stellen. Den Backofen auf 200°C vorheizen.

  1. Die Schokolade grob hacken. Die Butter zerlassen. Das Mehl mit der Speisestärke mischen.
  2. Für den Kuchen die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, dauert etwas. Unter Rühren die zerlassene Butter dazugeben. Das Mehl mit der Stärke unterrühren, und dann die Milch und den Whisky dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  3. In den Teig die Schokolade, Walnüsse und Cranberrys unterheben.
  4. Den Teig in den vorbereiteten Backrahmen einfüllen, glattstreichen und das Backblech in den Backofen auf die mittlere bzw. zweitunterste Schiene geben. Etwa 20 Minuten backen.
  5. Für die Creme Mascarpone, Quark, Salz, Zucker und Ahornsirup zu einer glatten Creme verrühren.
  6. Die Sahne kurz anschlagen, Sahnesteif einrieseln lassen, zusammen steif schlagen und unter die Mascarpone-Quarkcreme heben.
  7. Den Kuchen nach der Backzeit aus dem Backofen nehmen, auskühlen lassen, den Backrahmen lockern aber nicht entfernen.
  8. Die Mascarpone-Quarkcreme auf den ausgekühlten Kuchen verteilen, glattstreichen und mit Mandelblättchen bestreuen. Backrahmen entfernen.
  9. Fertig.

Der Kuchen sollte bis zum Verzehr kühl gestellt werden, wobei ein kühler Ort ausreicht. Im Kühlschrank ist es auch völlig in Ordnung. Der Kuchen wird durch die Kälte etwas fester, so dass man ihn dann auch in schöne handliche Riegel schneiden könnte.

Und wie steht´s mit dir, bist du ein Winterurlaubsmensch so richtig mit Wintersport und Aprés ski oder doch eher Städtereisen oder Badeurlaub am Strand?

Bin gespannt auf deine Antwort,
Franzi
 

#rbhuettenzauber

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Fußnoten

 
Das o.g. Rezept ist angelehnt an das Rezept zu Cranberrykuchen aus dem Buch Fabelhafte Blechkuchen* von Nina Andres.

 
 
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