Bauknecht KGNF18 Innenansicht

{Erfahrungsbericht} Er ist groß, er ist übersichtlich, und es passt viel rein – Mein neuer Kühlschrank

Posted: 12. Oktober 2015 by Franziska Robertz

Schon vor ein paar Wochen zog der neue Kühlschrank von Bauknecht bei mir ein und ich hatte inzwischen genügend Zeit, dass ein oder andere zu testen. So testete ich die Länge der Haltbarkeit einiger frischer Lebensmittel, oder ob die Größe ausreicht für die Verpflegung eines Party-Abends, oder auch, wie Motivtorten aus Fondant die Kühlung vertragen, und noch einiges mehr. Aber der Reihe nach… heute erstmal die Vorstellung.

Aussenansicht des Bauknecht KGNF18 (Bild von Bauknecht)

Die Firma Bauknecht fragte an, ob ich Lust hätte, ihre neue Kühlschrank-Gefrierkombi (KGNF 18 A3+ IN) der Ultimate NoFrost-Reihe zu testen*. Die Anfrage kam zur richtigen Zeit. Auch wenn ich meinen alten Kühlschrank sehr liebte, war er doch mein allererster eigener Kühlschrank, so machte er mir doch in der letzten Zeit viel Kummer. Immer wieder bildete sich eine Eiswand. Immer öfter musste ich das Gefrierteil abtauen, und irgendwie erschien er mir immer kleiner zu werden. Natürlich wurde er nicht kleiner, aber ich hatte das Gefühl, dass ich von meinem fast immer gleichen Wocheneinkauf nicht mehr alles unterbringen konnte. Nach ein paar Tagen Überlegung stand fest, der Neue durfte einziehen.

Nachdem der Neue nun in seiner Edelstahloptik da so in der Küche stand, gab ich ihm erstmal etwas Eingewöhnungszeit. 6 Stunden stand er regungslos da. Dann erst stellten wir ihn in seine Ecke und versuchten ihn ganz gerade auszurichten. Bei unseren schiefen Bodenfliesen muss alles ausgerichtet werden. Vorne sind dafür am Kühlschrank so kleine Drehrädchen. An sich überhaupt kein Problem, diese zu bedienen, doch die rechte Seite hatte es in sich. Man kam irgendwie nicht richtig ran. Denn genau an der Stelle sitzt auch die Verankerung für die Tür, sofern sie rechtsbündig angeschlagen ist (was sie bei Lieferung nun mal ist). Hier könnte definitiv für eine leichtere Bedienbarkeit nachgebessert werden. Großartig kippen für ein eventuell besseres Rankommen ging nicht wirklich, da unsere Küche relativ schmal ist, und der hohe Kühlschrank sich dort nicht kippen ließ. Nach einer kleinen Ewigkeit Rumgefummel haben wir ihn dann einfach in seine Ecke platziert und mit Strom versorgt. Über Nacht konnte er sich dann akklimatisieren.
Erst erschrak ich ob der Lautstärke und dem tiefen Brummen, da die Werbung ihn als leise einstufte. Doch hier sollte man dem Kühlschrank einfach ein paar Tage Zeit geben, um anzukommen und sich einzuspielen. Er wird dann viel leiser.

Außen an der Tür ist ein Touch-Bedienelement, das wirklich sehr einfach zu verstehen und zu bedienen ist. Schön ist hier, dass man die Temperaturen innerhalb einer vorgegebenen Gradspanne sowohl beim Kühl- als auch beim Gefrierteil anpassen kann. Das einzige, was mich an dem Bedienelement wirklich stört ist: Es ist sehr, sehr hell. Nachts leuchtet es meine Küche aus. Ja, man kann mit einmal drücken das Licht ausschalten. Dennoch bleibt ein Symbol weiter beleuchtet. Und auch nur dieses eine Leuchten erhellt meine Küche. Das ist zwar schön, wenn man nachts wach wird und sich eventuell etwas zu trinken holen will, aber ansonsten sehe ich in dieser Leuchtkraft keine weiteren Vorteile.

Mit den ganzen technischen Details und Abmessungen will ich Euch gar nicht weiter zutexten. Die könnt Ihr auf der Bauknecht-Webseite zum KGNF 18 Ultimate NoFrost selber nachlesen.
Ich erzähle Euch nur, was mir persönlich für meine Bedürfnisse darüber hinaus noch wichtig ist.

Das Innenleben des Bauknecht Kühlschrank KGNF 18 A3+ IN

Innen an der Tür gibt es 3 Ablagen, wobei nur die mittlere auf zwei verschiedenen Eben verstellbar ist. Ich habe die obere Einstellung gewählt. Denn nur so passen dann in das untere Fach Flaschen rein. Anders wäre es mir lieber gewesen, aber ich kann damit gut leben. Das richtig tolle ist aber: es gibt für das untere Türfach einen Flaschentrenner. Erst dachte ich, das wäre nur Spielerei, aber in Wirklichkeit ist das nervenentlastend. Mister Dynamite trinkt gerne kaltes Wasser, so dass immer eine Flasche Wasser im Kühlschrank steht. Der Trenner ist genau auf die Breite der Wasserflasche ausgerichtet. Wenn er nun seine Flasche nimmt, kann nichts, aber auch gar nichts sich in diese freie Stelle drängeln. Einfaches Entnehmen und noch einfaches Reinstellen der Wasserflasche garantiert. Ihr glaubt gar nicht, wie toll so ein Trennungsstück ist. Großes Plus dafür.

Blick in den Bauknecht KGNF18 und auf das Bedienelement aussen

Was mir auch gefällt, ist die MaxiBox. Erst dachte ich, hm, so groß scheint die gar nicht….. ist sie aber. Mittlerweile weiß ich, dass da so unheimlich viel reinpasst. Wir haben immer mal wieder Guinness zu Hause. Die Büchsen (ja, Büchsen, da nur die das frisch-gezapft-Erlebnis haben durch eine spezielle Technik) passen stehend in das Fach und es bleibt noch Luft nach oben. Das nur zum Vergleich. Normalerweise ist da auch noch Obst und Gemüse gelagert. Ganzer Blumenkohl? Kein Problem. Daneben noch das Broccoli und die 5 Zucchini, und dennoch bleibt noch ewig viel Platz. Immerhin ist die Box 42cm tief und 18cm hoch und schließt bündig zur Tür ab. Die Glasfläche darüber ebenso, und misst daher stolze 47cm in der Tiefe (5cm werden der Box aufgrund Freilassung am Rückenteil weggenommen). Durch das Türfach kann man zwar nicht die ganzen 47cm in der Tiefe der Glasablagefläche nutzen, sondern „nur“ 40cm, aber es ist toll, wenn man kurz beim Einräumen etwas abstellen will. Insgesamt gibt es 3 weitere Einlegescheiben mit einer Stelltiefe von ca. 36cm….. das ist wahnsinnig viel Platz. Jedenfalls zu meinem alten Kühlschrank. Von den 3 Ablageflächen lässt sich die mittlere in der Höhe verstellen, sofern die die Flaschenablage nicht gebraucht wird.
Die Flaschenablage halte ich persönlich für unnütz. Sie nimmt mir nur Platz in der Höhe eines Faches weg. Und dafür, dass ich sie total für unnütz halte, ist sie mittlerweile seit einem Monat permanent drin. Denn wenn sich eine Freunde für einen Spieleabend ankündigen, ist so eine Ablage für Bier, Wasser, und was auch immer an Getränken nicht das Verkehrteste. Aber permanent möchte ich es nicht drin haben. Zum Glück sind sowohl Flaschenablage als auch die Glasablagen/fächer einfach entnehmbar.

Um das mal besser zu veranschaulichen, wie viel Platz innen ist, hier mal Bilder des Innenraums mit gleichem Inhalt beider Kühlschränke. Rechts mein alter (der auch nicht gerade klein war), links der Bauknecht. Die Bilder sind noch in der Erdbeerzeit entstanden, aber man kann schön sehen, wie so ein 2kg-Korb nun in den Kühlschrank passt. Ich bitte von dem „was“ in meinem Kühlschrank abzusehen, sondern nur auf das Volumen zu achten:

Der Innenraum des Bauknecht Kühlschrank KGNF18 im Vergleich zum alten Kühlschrank

Ich war extrem überrascht, wie viel Freiraum nach dem Umräumen nun übrig war. Mittlerweile habe ich es aber auch geschafft, dieses voll zu stellen.
An das LED-Licht musste ich mich erst gewöhnen, doch mittlerweile gefällt es mir ganz gut. Es erscheint mir heller. Und da es mittig angebracht ist, wird nun der ganz Kühlbereich beleuchtet. Sonst sind die Lichter ja immer seitlich und sobald etwas Höheres davor stand, wurde es dunkler. Das ist nun vorbei.

Wie sich das NoFrost und das ProFresh-System auf die Lebensmittel auswirken, erzähle ich Euch ein anderes Mal.

Eure Franzi
 
 

*Die Kühlschrank/Gefrier-Kombination wurde mir zu Testzwecken von Bauknecht zur Verfügung gestellt. Meine Meinung und Erfahrungen zu dem Gerät bleiben davon unberührt.
 
 

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