Linsen-Quinoa-Nocken von DynamiteCakes.de

Linsen-Quinoa-Nocken mit Kick

Posted: 10. September 2016 by Franziska Robertz

oder: Veganes Essen braucht nicht viel

Nein, ich ernähre mich nicht ausschließlich vegan oder vegetarisch, aber ich muss nicht täglich Fleisch und Wurst haben. Ich weiß auch gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal Wurst gekauft habe. Fleisch vom Huhn oder Rind wird so 1-2 Mal im Monat gekauft, wenn überhaupt. Die einzigen Dinge, die man aber ständig in meinem Kühlschrank finden wird, sind Bacon und Joghurt. Bacon ist ein Laster, zu dem ich stehe, da gibt es auch nicht viel Drumherum zu reden. Und Joghurt: Ja, ich weiß, es gibt tolle Joghurt-Alternativen. Ich esse sie auch, aber eben nicht nur. Fast jeder Tag bei mir beginnt mit einer Schale voll Müsli, Früchte und Joghurt. Welche Art oder Alternative von Joghurt meine #dynamiteyoghurtbowl letztlich enthält, ist bei mir stimmungsabhängig. Das Wichtigste ist für mich, dass es erfrischend schmeckt. Und Joghurt zusammen mit frischen Früchten ist verdammt erfrischend.

Ach, ich schweife schon wieder ab. Um Joghurt geht es hier heute gar nicht, sondern um ein Gericht, bei dem ich erst nach dem Kochen merkte, dass es vegan ist. So etwas mag ich ja sehr: Sich ein Gericht ausdenken, zubereiten, sich schmecken lassen und dann feststellen „hey, das war sogar vegan“…. Ja, so ungefähr läuft das hier öfter mal ab. Ich mag es sehr, in der Küche kreativ zu sein (sprich: ungeplant) und freue mich am meisten, wenn es allen schmeckt. Wenn es dann auch noch etwas geworden ist, was ich meinen veganen Freunden weitergeben kann, freue ich mich doppelt. So, nun aber zum Rezept, versprochen.

Linsen Quinoa Nocken auf DynamiteCakes.de
Linsen-Quinoa-Nocken auf Rucola mit Tomaten

Für die Linsen-Quinoa-Nocken braucht es nicht viel: Linsen, Quinoa, Salz und einen ganz besonderen Pfeffer. Dieser Pfeffer ist kein herkömmlicher Pfeffer aus Pfefferkörnern, sondern aus feuriger Gewürzpaprika aus Serbien und als Naturprodukt kommt der Balkan-Pfeffer ohne jegliche Zusatzstoffe aus. Das „feurig“ erkennt man alleine schon an der wunderbaren roten Farbe… das sieht richtig unwirklich aus und macht sich extrem gut als Farbtupfer.

Tipp: Mit der Dosierung des Balkan-Pfeffer vorsichtig herantasten. Es ist scharf. Lieber die Linsen-Quinoa-Masse einmal mehr abschmecken und nachwürzen.

Zutaten für Linsen-Quinoa-Nocken

für 2-3 Portionen (ca. 18 Stück)

100 g Rote Linsen
40 g Quinoa
40 g Rote Zwiebel
450 ml Wasser
1 TL Salz
½-1 TL Balkanpfeffer
20 g Kichererbsen- oder Vollkornmehl
Pflanzenöl zum Braten

Zubereitung

  1. Das Quinoa mit warmen Wasser kurz abspülen und zusammen mit den 450ml Wasser zugedeckt in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze ca. 8 Minuten köcheln.
  2. Währenddessen die Zwiebel schälen und in ganz, ganz kleine Würfel schneiden. Die Zwiebelstückchen zusammen mit den Roten Linsen zu dem Quinoa geben, umrühren und alles zusammen für weitere 12-15 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Ab und zu umrühren.
  3. Sobald die Linsen zu Brei geworden sind, Topfdeckel beiseitelegen und das Linsen-Quinoa-Zwiebel-Gemisch mit Salz und dem Balkan-Pfeffer würzen und alles gut vermengen. Langsam an die Schärfe des Balkan-Pfeffers antasten. Lieber erstmal nur ½ Teelöffel. Nachwürzen geht dann immer noch.
  4. Nun das Mehl (etwas 2 EL) unterrühren, sodass ein fester Brei entsteht. Eventuell mit Salz und Balkan-Pfeffer nochmal abschmecken.
  5. In einer Pfanne das Öl langsam erhitzen. Mit zwei gleichgroßen Löffeln nun aus Linsen-Quinoa-Brei einzeln Nocken abstechen und diese in die heiße Pfanne legen. Jede Nocke von jeder Seite kurz anbraten, aus der Pfannen nehmen auf ein Küchentuch legen, so dass restliche Öl aufgesogen wird. Solange Nocken abstechen und braten bis der Brei alle ist.
  6. Fertig.
Linsen-Quinoa-Nocken von DynamiteCakes.de
Linsen-Quinoa-Nocken schmecken warm und kalt.

Die warmen Nocken passen perfekt zu Salat mit einem leichten Joghurtdressing (da ist er wieder, der Joghurt), aber auch auf Nudeln mit Tomatensoße. Sie schmecken sowohl warm als auch kalt sehr gut, und lassen sich wunderbar vorbereiten.
Lasst es Euch schmecken.

Eure Franzi

 

* Ich habe das Rezept ursprünglich für den Pfefferkontor-Newsletter kreiert, und will Euch mit diesem Beitrag daran teilhaben lassen.

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