Vegane Apfelmuffin ohne Soja auf DynamiteCakes.de

{Wir retten} Saftige vegane Apfelmuffins ohne Soja

Posted: 17. März 2017 by Franziska Robertz

oder: Brunch zum 3. Geburtstag von #wirrettenwaszurettenist

Rettungstruppe Geburstagslogo
Wir retten, was zu retten ist“ wird 3 Jahre alt. Wow. Hab ich nicht grad erst den weltbesten Zitronen-Gugelhupf zum Geburtstag gebacken? Mh, 3 Jahre #wirrettenwaszurettenist, das heißt auch, dass seit 3 Jahren Danke der Initiatoren Sina und Susi den Tütensuppen und Fertigzeugs im Supermarkt der Kampf angesagt wird. Regelmäßig wird sich ein Thema gemeinsam ausgesucht, das es dann zu retten gilt. Dass es an Themen nicht mangelt, zeigt ein Gang durch den nächsten Supermarkt: Ich staunte neulich nicht schlecht, wie viele Fertigbackmischungen es allein für Muffins und Cupcakes gibt. Und dabei ist das echt nicht schwer. Manchmal frage ich mich wirklich, ob die Hersteller einen für Blöd halten. Denn die Zutaten, die man laut Packungsanweisungen noch dazu geben muss, sind schon die Zutaten, die man eh für die Zubereitung von Muffins benötigt. Das bisschen Mehl hat man bestimmt auch noch zu Hause. Abgesehen davon, dass das normale Mehl günstiger ist als so eine Fertigbackmischung, allein die ganzen Zusatzstoffe an künstlichen Aromen und was weiß ich noch alles, was da drin sein soll, erspart man sich beim Selberbacken auch noch.

Vegane Apfelmuffins ohne Soja von DynamiteCakes.de
Vegane Apfelmuffins ohne Soja

Vegan braucht keine Ersatzprodukte

Und wenn man das Ganze noch veganisiert, braucht es auch so etwas wie Milch und Joghurt gar nicht. Meine heutige Version benötigt auch keine Ersatzmilch wie Sojamilch oder Mandelmilch. Natürlich kann man die dazugeben, aber erstens schmeckt Sojamilch nicht besonders (also mir nicht) und zweitens braucht meine Version der veganen Apfelmuffins keine Ersatzprodukte. Ich mag solche einfachen Dinge, wie Rezepte, bei denen man während des Lesens sofort losbacken kann. Einfach, weil man die meisten Dinge davon eh im Haushalt hat. Man hat ja genau jetzt darauf Appetit und nicht erst, wenn alle Produkte besorgt sind. Geht dir doch auch so, oder?!

#Geburtstagsbrunch

Heute treffen wir uns alle zum virtuellen Geburtstagsbrunch. Ich freu mich schon sehr auf die vielen Leckereien, die die anderen mitbringen. Die Liste findest du wie immer am Ende des Beitrages. Schau einfach überall mal mit rein und feiere mit uns. Ich backe noch eben ein paar Muffins, soll ja für alle reichen.

Vegane Apfelmuffins ohne Soja auf DynamiteCakes.de
Apfelmuffins – vegan und schön saftig

Tipps & Hinweise

Das Mehl kann sowohl Dinkel- als auch Weizenmehl sein. Am besten Vollkornmehl, aber normales Weißmehl ist genauso gut.
Das Natron bzw. Weinsteinpulver benötigt eine Säurekomponente, damit es reagieren kann. Da die Milch fehlt, gebe ich etwas Apfelessig bzw. Weinessig dazu. Natron reagiert sofort, das heißt, die Masse nicht lange stehen lassen sondern sofort nach dem Zusammenrühren in die Förmchen und in den Ofen.
Die Apfelsorte ist eigentlich total egal. Da kannst du nehmen, was grad da ist. Koste aber vorher: Sollten die Äpfel sehr sauer sein, dann gebe etwas mehr Zucker hinzu.
Ob du Walnüsse oder andere Nüsse dazugibst, bleibt deinem Geschmack überlassen. Walnüsse sind herzhafter und runden es insgesamt schöner ab.
Datteln geben dem ganzen noch eine extra Süße mit.
Backofen gut vorheizen. Muffins mögen es sofort heiß.
Das Rezept reicht für 6 große Muffins in Tulpenformen*. Mit normalen, bis etwa zum Rand gefüllten Muffinförmchen* für ca. 9 Muffins.

Apfelmuffins - vegan und schön saftig - auf DynamiteCakes.de
Muffins mit Äpfeln, Datteln und Walnüsse

Zutaten für 6 große saftige Apfelmuffins

200 g geraspelten Apfel
120 g (Vollkorn)Mehl
60 g Haferflocken, kernig
2 EL brauner Zucker (30g) + etwas zum Drüberstreuen
¼ TL Salz
1 EL Natron oder Weinsteinpulver
40 g gehackte Walnüsse (oder Mandeln, Haselnüsse, etc.)
40 g gehackte Datteln (oder Rosinen, Cranberries, etc.)
optional: ½ – 1 TL Zimtpulver

50 ml Pflanzenöl
50 ml Wasser
1 EL Apfelessig (oder Weinessig)

Zubereitung der Apfelmuffins

1. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Eine 6er-Muffinbackform mit 6 großen Tulpinmuffinförmchen auskleiden.
2. Äpfel waschen, schälen und raspeln. Die getrockneten Datteln grob hacken, wenn nötig auch die Walnüsse grob hacken.
3. In einer Schüssel Mehl, Haferflocken, Zucker, Salz, Weinsteinpulver/Natron, (Zimt) und Walnüsse miteinander vermischen.
4. Nun die gehackten Datteln und die geraspelten Äpfel unter die Mehlmischungen geben und gut vermengen.
5. In einer zweiten Schüssel Öl, Wasser und Apfelessig verrühren.
6. Die Öl-Wasser-Mischung zügig unter die Mehl-Apfel-Mischung rühren und die Masse mit einem Löffel sodann auf die Muffinformen verteilen. Noch etwas braunen Zucker obenauf verteilen und sofort mittig auf ein Backrost in den Ofen geben.
7. Nach 25-28 Minuten die Muffins aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Die Muffins können warm und kalt gegessen werden und halten sich 4-5 Tage.

Bis später, Franzi
Vegane Apfelmuffin ohne Soja auf DynamiteCakes.de

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Schönes + Leben – Zitronenrührkuchen mit Mohn und Lemoncurd
Summsis Hobbyküche – Focaccia zum Brunch
The Apricot Lady – Bagel zum Geburtstagsbrunch der Rettungsgruppe
Unser Meating – Geburtstagsbrunch mit Graved Lachs

Fußnote

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41 Comments

  • Pane-Bistecca 17. März 2017 at 08:31

    Die sehen wirklich saftig aus, das versuch ich auch mal! Danke!

    LG Wilma

    Reply
  • funnywitch 17. März 2017 at 09:27

    Apfelmuffins – lecker. Und dann auch noch vegan. Werde ich bestimmt einmal ausprobieren.

    LG Andrea

    Reply
    • Franziska Robertz 17. März 2017 at 09:42

      Bin gespannt, ob sie dir schmecken – ist ja so ohne milchige Produkte doch etwas ungewohnter Geschmack.

      Reply
  • Anna C. 17. März 2017 at 09:30

    die gefallen mir aber gut- obwohl ich sonst bei vegan meistens wegschaue. Das ist ja hier mehr zufällig…. und eben nicht mit irgendwelchen Ersatzprodukten angefüllt. Wirklich sehr schön.

    Reply
    • Franziska Robertz 17. März 2017 at 09:44

      Das war schon so gewollt in vegan – aber eben ohne Ersatzprodukte oder gar Soja 🙂 Aber man macht ja doch oft Sachen, bei denen einem erst im Nachhinein auffällt „huch, das ist ja vegan“ 🙂

      Reply
  • Britta 17. März 2017 at 09:51

    Das ist eine tolle Idee. Die werde ich bestimmt ausprobieren.

    LG Britta

    Reply
  • Ingrid 17. März 2017 at 10:18

    Sehen die gut aus! Besonder gut gefällt mir Dein Rezept mit diesen Zutaten und gerade Vollkorn was ich immer mehr liebe und auch selbst mahle gibt einen herrlich nussigen Geschmack, jetzt werde ich da so mal mit Dinkel aus probieren und bin schon riesig gespannt. DANKE für’s Rezept.
    Herzliche Grüße
    Ingrid

    Reply
    • Franziska Robertz 17. März 2017 at 10:32

      Ich mag Vollkorn auch sehr – sind halt nicht ganz so böse Kohlenhydrate und es schmeckt einfach besser, finde ich 🙂 Dinkel ist für Muffins perfekt, da es nicht lange gerührt werden muss. Dinkel mag das lange rühren und kneten ja nciht so wirklich. Viel Spaß beim Nachbacken, und denk dran, dass es geschmacklich doch leicht anders als gewöhnliceh Muffins aufgrund der fehlenden Milch ist 😉

      Reply
  • zorra 17. März 2017 at 10:54

    Bei mir gibt’s ja nur aus Versehen vegan. Aber diese Muffins sind notiert. 😉

    Reply
    • Franziska Robertz 17. März 2017 at 12:37

      Gnihihi – diese aus versehen Gerichte kenne ich nur zu gut. Nix bei gedacht, und dann ist´s auch noch lecker 🙂

      Reply
  • Bonjour Alsace 17. März 2017 at 11:02

    ich schliesse mich zorra an – aus Versehen vegan 😉

    Reply
  • Jette 17. März 2017 at 23:27

    Und jetzt für Faule – muss der Apfel unbedingt gerieben werden, oder reicht auch fein würfeln? Ansonsten schließ ich mich dem Team #ausVersehenveganundtrotzdemlecker an 🙂

    Reply
    • Franziska Robertz 18. März 2017 at 12:45

      Geraspelt wäre besser, da mehr Feuchtigkeit austritt, die wichtig ist. In der Zeit, in der man Würfel schneidet, haste es auch gerieben 😉

      Reply
  • giftigeblonde 18. März 2017 at 12:33

    Ohne Ersatzprodukt tierfrei, das finde ich sehr toll, bei mir isses genauso,..es gibt so viele tolle Sachen, so wie deine Dingerchen eben, die ohne ERsatzprodukte auskommen.

    Schön, dass du wieder mitgemacht hast und ich wünsche mir viele weitere Rettungen mit dir!
    lg. Sina

    Reply
    • Franziska Robertz 19. März 2017 at 11:43

      Liebe Sina, danke dir für deine lieben Worte 🙂
      Ja, ich mag auch die veganen Ersatzprodukte nicht, manches ist zwar eine tolle Erfindung udn ich probiere es auch immer aus, aber wenn es auch auf normalen Wege geht, gehe ich den normalen Weg.

      Reply
  • Katrin Mämpel 18. März 2017 at 14:52

    Die Zutatenliste ist echt klasse und das Rezept ist notiert. Die Klingen einfach und lecker und was soll ich sagen, ich habe alle Zutaten im Haus ;).

    Reply
    • Franziska Robertz 19. März 2017 at 11:33

      Genau, man hat eh alle Zutaten daheim. Also nix wie ran ans Backen 🙂

      Reply
  • Brotwein 18. März 2017 at 17:52

    Vegan backen ohne Ersatzprodukte, allein dafür liebe ich Dein Rezept für die Rettungstruppe!
    Lieben Gruß Sylvia

    Reply
  • Katha 18. März 2017 at 20:30

    Danke für die „Background Infos“ zu Beginn – ich wusste gar nicht, dass Natron es sofort eilig hat. Von den Muffins würde ich auf jeden Fall gerne einen naschen! 🙂

    Liebe Grüße,
    Katha

    Reply
    • Franziska Robertz 19. März 2017 at 11:35

      Gerne, liebe Katha. Alle Backtriebmittel wie Backpulver, Weinstein (creme of tartar) und besonders gerne Natron haben es ganz eilig sobald man ihnen etwas Säure gibt. Da reicht auch schon Joghurt oder Milch.

      Reply
  • Christina 19. März 2017 at 07:21

    Bei mir geht es immer nur ohne Soja. Schönes Rezept.

    Reply
  • Barbara 19. März 2017 at 10:20

    Hallo Franziska,

    mir ist Vollkorn auch lieber und gerade Muffins mit Äpfel können das auch vertragen. Mit Öl sind sie super, die eignen sich perfekt für ein Buffet. Dass sie vegan sind, fällt erst gar nicht auf, ist aber natürlich auch klasse für vegane Freunde, die sonst ja oft da stehen und wenig Auswahl haben. Tolles Rezept!

    Liebe Grüße,
    Barbara

    Reply
    • Franziska Robertz 19. März 2017 at 11:40

      Ich mag Vollkorn sehr 🙂 Mit Öl kann schnell alles gummimäßig werden, aber hier fällt es kaum auf *lach* Und ja, wenn ich für Freunde Essen mache, ist es meist nur noch ein fleischiges Gericht, der Rest vegetarisch/vegan. Der Fleischkonsum hat sich die letzten Jahr sehr gewandelt.

      Reply
  • Aus meinem Kochtopf 19. März 2017 at 11:03

    Hallo Franziska,
    die sehen saftig aus.
    Aber diese Art Gebäck ist leider nicht von meiner Welt.

    Mit trotzdem leckerem Gruß
    Peter

    Reply
    • Franziska Robertz 19. März 2017 at 11:40

      Muffins oder vegan? Ich esse einfach deinen mit auf Peter, Deal? 🙂

      Reply
  • Anja 19. März 2017 at 16:11

    Hi Franzi,
    cooles Rezept, danke dafür. Hab mich noch nie getraut, was Veganes zu backen – liest sich easy bei Dir. Bis mal mal wieder in B!!

    LG aus LE von Anja

    Reply
    • Franziska Robertz 20. März 2017 at 11:23

      Es kommt so oft vor, dass man etwas Veganes backt ode rkocht ohne dass man es bewusst mitbekommt. Mir geht es oft so und beim essen fällt mri dann auf „oh, schau an, was veganes“ 🙂

      Reply
  • Julia 19. März 2017 at 21:10

    Danke für deine sojafreie Alternative. Ich finde nämlich nicht, dass Soja umweltfreundlicher ist als (artgerechte) Tierhaltung. Aber das ist wieder ein anderes Thema, fürchte ich. Die Apfelmuffins finde ich übrigens toll. Ist egal, welche Äpfel man nimmt?!

    Reply
    • Franziska Robertz 20. März 2017 at 11:26

      Ich bin da, was Soja betrifft ganz bei dir. Seitdem das Massenware angenommen hat, mag ich noch nicht mal mehr Tofu verarbeiten.

      Ja, im grunde ist es egal, welche Äpfel. Ich hatte so einen roten Schneewittchen-Apfel hier, sehr süß (komme nicht auf den Namen)….solltest du einen sauren Apfel nehmen, dann mach noch ien wenig mehr Zucker oder Datteln oder so ran. Koste einfach die rohe Masse 😉

      Reply
  • Turbohausfrau 20. März 2017 at 10:54

    Sehr saftig schauen die Muffins aus. 🙂

    Reply
  • Petra Hermann 20. März 2017 at 17:51

    Die sehen sehr gut aus, liebe Franzi. Mit einem Hab`s möchte man sie in den Mund stecken 😉

    Reply
  • Kebo 20. März 2017 at 18:04

    Ja, die Rezepte, bei denen man nach dem Lesen gleich loslegen kann mit dem Backen sind mir auch die Liebsten!
    Danke für den Muffin liebe Franzi und herzliche Grüße,
    Kebo

    Reply
  • Jeanette 23. März 2017 at 21:25

    Die Muffins sind genial, und ich finde es super, dass du bewusst auf solche Ersatzprodukte verzichtest. Und Apfelkuchen oder -muffins gehen ja sowieso immer, oder?
    Liebe Grüße
    Jeanette

    Reply
  • Das Mädel vom Land 23. März 2017 at 21:35

    Bei diesen Kuchenmischungen frage ich mich auch oft, wer das kauft … Aber offenbar finden sie Absatz, sonst würden sie ja nicht in den Regalen stehen! 🙁
    Deine Muffins sehen ganz wunderbar aus!

    Reply
  • Ines| Münchner Küche 10. April 2017 at 13:08

    Ich finde es auch toll, dass du zeigst, dass man keine Ersatzprodukte braucht um vegan zu backen. Deine Muffins sehen wirklich zum reinbeißen saftig aus.
    Liebe Grüße,
    Ines

    Reply

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