Fladenbrot aus Kartoffeln und Dinkel DynamiteCakes.de

Fladenbrot aus Kartoffeln und Dinkelmehl

Posted: 27. Juni 2018 by Franziska Robertz

Sommer, Sonne, Grillzeit

Letzte Woche war Sommeranfang. Und prompt brach die Schafskälte über Berlin ein. Seit einer Woche habe ich das Gefühl, dass der Frühling mit dem Sommer die Plätze getauscht haben. Denn der ganze Frühling über war in Berlin grandios – viele Sonnenstunden und hohe sommerliche Temperaturen. Seit Sommerbeginn aber sonnig-kühle 17°C.

Aber wir wissen ja alle, der Sommer kommt auf jeden Fall. Und mit ihm die Grillabende. Und wer neben seinem Grillgut und Nudelsalat auch noch ein richtig tolles Fladenbrot haben möchte, sollte unbedingt dieses Kartoffelfladenbrot backen.

Da haben Sandra und Zorra wieder ein schönes Rezept für das Synchronbacken rausgesucht: Kartoffelfladen vom Plötzblog. Hat zwar eine lange Ruhezeit, aber man wird mit einem wirklichen guten Geschmack belohnt.

Fladenbrot aus Kartoffeln und Dinkelmehl auf DynamiteCakes.de
Saftiges Fladenbrot aus Dinkelmehl

#synchronbacken – Das Original

Zorra von kochtopf.me und Sandra von from-snuggs-kitchen.com riefen letztes Wochenende wieder zum Synchronbacken auf. Seit ca. 6 Jahren gibt es diese Aktion nun schon auf Instagram. Ich habe dadurch schon gelernt, wie man Panettone macht und habe meine ersten eigenen Bagels gebacken.

Dieses Mal wird, was mich besonders freut, wieder mit Kartoffeln im Teig gebacken. Für dieses Rezept braucht es auch nur eine Handvoll Kartoffeln und falls man Kartoffeln frisch kocht, kann man auch gleich das Kochwasser mitnutzen. Ich mag ja solche Resteverwertungsrezepte sehr und habe da schon einige Rezepte mit Kartoffeln bzw. Kartoffelwasser ausprobiert.

Das Hashtag für dieses Mal war #synchronkartoffelfladen und ein Blick rein bei Instagram lohnt sich wirklich. Da waren wieder viele tolle Kreationen dabei. Oder schau auch ans Ende des Beitrags, da sind alle Kartoffelfladen-Blogbeiträge einiger Teilnehmer.

Tipps & Hinweise

Mehl:
Im Originalrezept wird Weizenmehl 550 genutzt. Also Weizenmehl mit höherer Klebereigenschaft. Ich habe Weizenmehl durch Dinkelmehl 630 und Dinkelvollkornmehl zu gleichen Teilen ersetzt. Beides findet man gut im Supermarkt.
Am besten für Brote eignet sich Dinkelmehl 1050. Nur bekomme ich das nicht überall und da es hier auch diesmal keinen Vorteig benötigt, ist eine Mischung aus Weiß- und Vollkornmehl auch gut.

Dinkelteig:
Dinkelmehl hat einen höheren Klebereiweißanteil als Weizenmehl und insgesamt ist ein Teig aus Dinkelmehl vergleichsweise auch etwas fester. Dinkelteige sollten nicht zu lange geknetet werden. Das habe ich hier im Rezept gegenüber dem Originalrezept auch angepasst.

Kartoffelwasser:
Ich habe diesmal Kartoffeln frisch gekocht, in Salzwasser. Nachdem ich die fertig gekochten Kartoffeln rausnahm, habe ich das restliche Kartoffelwasser mit kaltem Wasser auf 360 g aufgefüllt und direkt für das Rezept genutzt. Die Salzmenge habe ich dementsprechend angepasst.
Solltest du Kartoffeln vom Vortag übrighaben, sind diese genauso perfekt nutzbar. Du brauchst dann nur 360 g warmes normales Wasser.

Form:
Ich habe aus der Teigmenge 2 Fladen gemacht, da ich eines ohne Kräuter machen wollte. Die Teigmenge reicht aber locker für ein handelsübliches Backblech. Wer will macht mehrere kleine Fladen. Ich habe direkt auf dem Backblech mit Backpapier gearbeitet und brauchte daher kein weiteres Mehl für die Arbeitsfläche.

Backzeit & Backtemperatur:
Laut Originalrezept beträgt die Backzeit 12-15 Minuten bei 280°C mit etwas Dampf. Mein Backofen schafft es nur bis 250°C und hat keine Dampffunktion. Da ich aber den Teig halbierte und meine Fladen dementsprechend kleiner waren, lag die Backzeit ebenfalls bei 13-15 Minuten.

Kräuter:
Ich nutzte frische Kräuter, die ich grob kleinhakte. Getrocknete Kräuter gehen natürlich auch ganz wunderbar.

Haltbarkeit:
Die Fladen sind 3-4 Tage gut haltbar und lassen sich stückweise auch wunderbar im Toaster toasten. Nur das Salz obenauf löst sich etwas auf, tut dem Geschmack aber keinen Abbruch.

Dinkelteig mit Kräutern für Fladenbrot auf DynamiteCakes.de
Mit Fingerspitzen den teig in die Länge drücken, so dass Blasen entstehen.

Zutaten für Fladenbrot aus Kartoffeln

  • 300 g Dinkelmehl 630
  • 300 g Dinkelvollkornmehl
  • 4 g frische Hefe
  • 150 g Kartoffeln (gekocht, zerdrückt)
  • 360 g Kartoffelwasser
  • 8 g Salz

Alternative bei Restkartoffeln:
360 g warmes Wasser (30°C)
12 g Salz

Für den Belag:

  • etwas Olivenöl
  • 2 EL frische Kräuter, gehackt … zB. eine italienische Mischung aus Oregano, Thymian, Rosmarin und Salbei
  • Fleur de Sel*

Zubereitung des Kartoffelfladenbrots

  1. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und erst 3 Minuten auf niedrigster Stufe und danach 5 Minuten auf einer Stufe schneller zu einem glatten, mittelfesten Teig kneten. Der Teig sollte leicht klebrig, sich aber gut von den Händen lösen lassen.
  2. Den Teig in eine Schüssel geben, abdecken und für 18-20 Stunden in den Kühlschrank (5-6°C). Der Teig verdoppelt sich in der Zeit.
  3. Den Teig auf ein Backblech mit Backpapier geben und schonend langwirken. Wenn du kleine Fladen haben möchtest, dann teile den Teig entsprechend auf.
  4. Die Teigrolle unter einem Leinentuch für 1 Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  5. Den Teigling mit Olivenöl beträufeln und die Hälfte der Kräutermischung verteilen. „…mit den Fingerspitzen beider Hände zum Körper hin flachdrücken, sodass sich zwischen den Eindrücken Hügel mit großen Blasen bilden.“ (Zitat Plötzblog)
  6. Den Fladen 30 Minuten ruhen lassen, danach nochmal mit den Fingern in die Breite drücken.
  7. Weitere 15 Minuten ruhen lassen und den Backofen auf 250°C vorheizen.
  8. Nach der Ruhezeit die restlichen Kräuter und etwas Salz/Fleur de sel auf das Fladenbrot verteilen.
  9. Für 13-15 Minuten backen, so dass es schön Farbe bekommt. Danach rausnehmen, kurz abkühlen lassen und zum Grillabend am besten mit Knoblauchbutter genießen.

Ich habe meinen Teig ja zweigeteilt und das erste Blech war ca. 1 Minute zu kurz im Backofen. Daher ist das Fladenbrot etwas zu blass geworden, war aber durch und schmeckte großartig.
Beim zweiten Fladenbrot war der Backofen sehr gut aufgeheizt und das Brot wurde bei gleicher Backzeit um einiges dunkler, was aber genauso im Originalrezept gewollt ist.
Also immer mal wieder von außen in den Backofen schauen, wenn du mehrere Bleche nacheinander reinschiebst.

Bis bald
Franzi

in 5 Schritten zum Fladenbrot auf DynamiteCakes.de
Mit wenigen Schritten zum Fladenbrot aus Kartoffeln und Dinkelmehl

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Fußnote

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